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Von Steinböcken, Gämsen und Adlern - 24.Jänner 2020

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eine wunderschöne genüssliche und informative Schneeschuhwanderung im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern erwartet uns


Kurvig wars auf dem Weg zum Lucknerhaus
wunderschöne Berge und herrliche Fernsicht
Zeit zum Genießen, Suchen und Staunen
unser Ranger Matthias hat keine Mühen gescheut, um uns die wunderbare Tierwelt auch optisch näher zu bringen
jaaaa... ne Sonnenbrille wäre auch für mich schlau gewesen ...
bei Kaiserwetter im Schnee
Stellvertreterin für all die wendigen Vierbeiner, die wir heute erspäht haben
uriger Hüttenzauber

SCHNEESCHUHWANDERUNG IM NATIONALPARK HOHE TAUERN

Die Anfahrt zum LUCKNERHAUS gestaltete sich ziemlich kurvig. Gut, dass wir das nicht zu Fuß gehen mussten. Die schöne Mautstraße entlang, vorbei an gefühlten unzähligen Bergbauernhöfen kamen wir nach einer guten dreiviertel Stunde an unserem Ziel an. Sehr gemütlich und zu einer äußerst christlichen Zeit, nämlich um 9.30 Uhr starteten wir gemeinsam mit einigen anderen und unseren Rangern Matthias und Hermann mit unserer Schneeschuhwanderung. Der Wettergott meinte es besonders gut mit uns und es hatte beinahe frühlingshafte Temperaturen. Im Vordergrund stand die Natur, das bewusste Erleben und Genießen, das Eintauchen in die Stille, die besonders im Winter irgendwie extra still ist. kein Vogelgezwitscher, kein Bienengesumm, kein Kühemuhen, kein Blätterrascheln, kein Wassergeplätscher. Alles ist still. Nur das Knirschen der Schneeschuhe auf der glitzernden und funkelnden Schneedecke ist zu hören. - Und unser Ranger Matthias, der uns stets auf die Besonderheiten dieser zauberhaften Gegend aufmerksam macht. Und wir natürlich, die wir viele Fragen stellen: Wie leben die Steinböcke? Was macht das Schneehuhn? Wie lange schlafen Murmeltiere? Was fressen die Schneehasen im Winter? Das und noch viel mehr Wissenswertes erfuhren wir von unserem sympatischen Ranger, der uns mit viel Ruhe und Weitblick sicher durch das schneebedeckte Areal lotste.

Sogar bei der "Heidi-Hütte" sind wir vobei gekommen auf unserem Weg zur GLORER-HÜTTE. Hier wurde in den 90igern HEIDI mit amerikanischer Starbesetzung verfilmt. Sehr cool irgendwie, wenn man bei solchen Filmschauplätzen vorbei kommt!

Die Hütten, die nur in den Sommermonaten betrieben werden, haben für uns jedoch selbst im Winter einen eigenen Charme, der zum Verweilen einlädt. Schön ists, wenn man von dem Gefühl übermannt wird, dass hier die Uhren ein wenig langsamer gehen. Behutsam einen Schritt vor den anderen gesetzt, ohne Eile, ohne Hektik - es ist wirklich SLOWSNOW !

Unser Ranger scheute keine Mühen um uns einige majestätische Steinböcke und flinke Gämsen mittels Fernglas und Spektiv zu zeigen. Jedesmal schlug mein Herz ein wenig höher, wenn wir eines dieser Tiere erblickten. Es war sicher einer jener Momente, die es wert sind, gesammelt zu werden. Der Ausflug in den NATIONALPARK HOHE TAUERN wird uns bestimmt in guter Erinnerung bleiben. Was man schützen will, muss man kennen. Die Ranger leisten hervorragende Öffentlichkeitsarbeit und wir empfehlen jedem, sich an einer der vielen unterschiedlichen Touren, die angeboten werden, zu beteiligen. Auch die Spuren der Schneehasen haben wir dann schon "selber" entdeckt und ein wenig verfolgt. Trotz blitzblauem Himmel und optimaler Thermik blieb uns ein Blick auf den Adler, den König der Lüfte, verwährt. Kolkraben haben wir entdeckt und auch einen Schwarm Alpendohlen, der hoch über den Gipfeln tanzte.

Der Abstieg querfeldein hatte etwas von kindlicher Leichtigkeit. Von meinem Ausrutscher gibts kein Foto aber dafür hab ich mein Lachen noch im Ohr :)

Sonnenschein, Glitzerschnee rund um den Großglockner haben für einen unvergesslichen Vormittag gesorgt! und weiter gehts - zur nächsten Station !!

Die Hornschlitten-Challenge (und was aus ihr wurde...
Wettkampf auf dem Eis

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