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Tag 4 - Endlich Sonne

Dachstein--AlexKijak-48

​Halbzeit und Ortswechsel, diese zwei Worte fassen den heutigen Tag ganz gut zusammen. Unsere Zeit am Dachstein Salzkammergut geht zu Ende und wir wechselten heute ins ca. 70 Kilometer entfernte Großarltal. Doch bevor wir losfuhren, konnten wir noch einmal die tolle Auswahl am Frühstücksbuffet und die Aussicht genießen.

So sieht er aus, der Gosauer Kamm.

Nach dem Packen fuhren wir los, wir hatten uns entschieden, noch auf einen kleinen Abstecher in die Weltkulturerbe Gemeinde Hallstatt am gleichnamigen See zu fahren. Dort angekommen bemerkten wir sehr schnell, dass unser Guide Herbert am Vortag Recht hatte, als er erzählte, dass Hallstatt bei den Asiaten, vor allem den Chinesen, sehr hoch im Kurs steht, denn in der kleinen Gemeinde des "weißen Goldes", wo noch heute im ältesten Salzbergwerk der Welt Salz abgebaut wird, sind auffällig viele Besucher aus Fernost unterwegs. Einer der bekanntesten Spots, um ein schönes Bild auf die Ansicht der malerischen Gemeinde mit den vielen kleinen schnuckeligen Häusern zu bekommen, war nicht schwer zu verfehlen, man folge hier einfach den Chinesen. Das Wetter war an diesem Tag deutlich besser, die Sonne hatte endlich den Weg durch die Wolken gefunden beziehungsweise die Wolken hatten der Sonne endlich mehr Platz eingeräumt. Somit war der Fotoausflug nach Hallstatt ein äußerst gelungener Stopp, den wir sehr genossen.

Hallstatt - oder wie wir es nennen - China-Town.
Der Star auf dem Bild: auf jeden Fall die Kamera, oder?
Auch Schwäne finden Hallstatt schön.

Von Hallstatt aus trennten uns ca. 1.5 Stunden Fahrtzeit von Großarl. Die Fahrt war dabei eine wahre Freude, denn wir konnten grandiose Panoramen bewundern und die Straßen waren allesamt schneefrei. In Großarl angekommen, konnten wir es kaum abwarten, bei diesem traumhaften Wetter draußen aktiv zu werden. Nach dem Check-in im Hotel Alte Post direkt am Marktplatz gelegen, schauten wir noch kurz im Tourismusbüro vorbei, um unser Programm für die nächsten Tage zu besprechen, dann ging es auch schon los. Eine kurze Autofahrt führte uns in das Bergsteigerdorf Hüttschlag, das den Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern markiert. Hier im malerischen Talschluss endet die Straße und man hat die Möglichkeit, abseits von Verkehr und Autolärm die tolle Natur zu erkunden. Die Entscheidung, bis zu einem kleinen See zu wandern, mussten wir aufgrund einer Sperrung wegen Lawinengefahr zwar revidieren, aber es boten sich genügend andere Möglichkeiten. Auf einen kleinen Hügel führte uns der neue Bibelweg, der sehr aufwendig gestaltet war. Anfangs gab es viele kleine Holzhütten, in denen bestimmte Bibelfiguren in einer Vitrine in Miniatur aufgebaut waren. Die Krippe mit der Geburt Christi und die Kreuzigung waren sogar lebensgroß dargestellt. 

Check-in im Hotel Alte Post in Großarl.
Das Bergsteigerdorf Hüttschlag.
Kleiner Ausflug wegen Lawinengefahr: a Hütterl auf dem Bibelweg.
Innen sehr schön gestaltet. Hier im Bild: Adam und Eva im Paradies.

Da sich nun so langsam aber sicher wieder Hunger einstellte, nutzten wir die tolle Möglichkeit, direkt unten am Parkplatz im "Talwirt" einzukehren. Neben einem guten gastronomischen Angebot war hier noch viel mehr geboten. Wir stöberten durch den kleinen Hochladen mit regionalen Köstlichkeiten, besuchten eine schaurig schöne Krampusausstellung im Keller und die interaktive Nationalpark-Ausstellung im ersten Stock, eine spannende und aufschlussreich Sache! Wieder im Hotel angekommen gönnten wir uns einen kleinen Aufenthalt im Wellnessbereich mit Schwimmbad, bevor das Wilderer Menü am Abend einen krönenden Tagesabschluss darstellte. Wir haben fleißig aufgegessen und hoffen so auf sonniges Wetter für unsere morgige Tour :)

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