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Tag 2 - Naturliebe im Seebachtal

Guten Abend! Da sind wir wieder. Heute können wir über die ersten beiden Erlebnisse der SnowSlow Olympiade berichten.

Unser Tag begann damit, dass wir um 7.30 Uhr eine Frühstücksbox zum Chalet gebracht bekamen und ausgiebig und lecker Frühstücken konnten.

Anschließend trafen wir uns um 9 Uhr am Wolligger Sports und bekamen alles, was wir für das Schnupperlanglaufen benötigten und lernten Jürgen, unseren Langlauflehrer kennen.

Am HOCHoben begannen wir mit den ersten Übungen in der dort startenden Loipe.



Bei dem Schnupperlanglauf gab es für uns jedoch auch die erste SnowSlow Challenge!

>> Challenge 1: Haltet eure ersten Versuche auf den Langlaufski bildlich fest <<

Ganz zu Anfang wurde uns erklärt, wie man sich auf der Loipe verhält und wie man diese richtig nutzt. Für die erste Übung mussten ohne Stöcke und mit nur einem Ski einige Meter geradeaus gleiten und uns mit dem anderen Fuß abstoßen. Danach wiederholten wir die Übung mit der anderen Seite.  

Als dies gut funktionierte konnten wir mit beide Ski das Abstoßen und Gleiten üben, bei dem wir immer drei kürzere Schritte machen und im Anschluss ausgleiten sollten.

Da die Stöcke nicht fehlen sollten, war das die nächste und letzte Übung, bevor wir dann unsere erste weitere Strecke liefen. An einem Hügel angekommen, erklärte uns Jürgen wie wir diesen hinauf und auch mit dem Schneeflug wieder herunterfahren können.

Alles in allem waren die 2,5 Schnupperstunden eine super Erfahrung und bereiten sehr gut auf das weitere selbstständige Üben in den Loipen vor.

Nach einer kurzen Erholungspause ging es dann mit der Schneeschuhwanderung im Seebachtal weiter, wo auch schon die nächste Challenge auf uns wartete. Wir trafen uns mit der Nationalpark Rangerin Munja Treichel-Supersberger und Katja Hofbauer von "Alpine Pearls" um 13.30 Uhr an der Raineralm, wo wir die Schneeschuhe und Stöcke bekamen. Von dort aus ging es nach einem kurzen Kreuzen der Piste über nahezu unberührte Schneeflächen immer weiter ins Seebachtal hinein!

Hier begann unsere 2. SnowSlow Challenge.

>> Challenge 2: Drei unterschiedliche Tierspuren finden, bestimmen und fotografisch festhalten <<

Munja hatte für uns Ausdrucke von einigen Tierspuren mitgebracht, anhand deren wir die Spuren, welche wir erblickten, bestimmen sollten. Die ersten Spuren, welche unseren Weg kreuzten, konnten wir mithilfe der Ausdrucke sehr gut dem Fuchs zuordnen.

Wir gingen immer weiter in das noch sehr schön verschneite Seebachtal hinein. Es gab so viele unglaubliche Dinge zu erblicken, dass wir gar nicht so recht wussten, wohin unsere Blicke wandern sollten. Auf beiden Seiten ragten die hohen Gipfel und Felswände bis zum strahlend blauen Himmel empor, während wir uns inmitten einer verschneiten, teils gefrorenen und zugleich sonnigen Landschaft fortbewegten. 

Eine weitere Tierspur fanden wir direkt neben einem Baumstumpf in Form eines kleinen Lochs, in dem deutlich ein paar Körner und Gras zu sehen waren. Hier in der Zwischenschicht wohnte wohl, bevor der Schnee zurückgegangen, ist eine Maus. Diese bauen sich im Schnee ihre Höhlen, da es dort wärmer als im Erdreich und von der Thempertur stabil über 0 Grad ist. Hier verbringen die kleinen Nager den Winter.
Tiefer im Tal konnten wir auf dem gegenüberliegenden Hang die ersten Rehe und sogar eine Gams erblicken.

Die Sonne war auf der ersten Hälfte der Schneeschuhwanderung fast zu jeder Zeit unser Begleiter und zeigte uns deutlich die nächsten Fußabdrücke im Schnee. Hier war es  etwas kniffliger das richtige Tier zu finden, da diese Spuren deutlich größer waren als wir es bei dem kleine süße Tier für möglich gehalten hätten. Hier handelt es sich um Spuren eines Eichhörnchens.  

Angekommen am Stappitzer See erfuhren wir, dass dieser ein Überbleibsel der letzten Eiszeit ist. Ab und an hörten wir ein doch sehr lautes Brummen und Gluckern. Diese Geräusche entstehen durch die sich aufwärmende und ausdehnende Eisdecke, welche die Luft zwischen Wasseroberfläche und Eis verdrängt.  

Da es seit längerem keinen Neuschnee mehr gab, konnten sich faszinierende Eiskristalle bilden, welche durch das Schmelzen und erneute Einfrieren eine unglaubliche Form angenommen haben. Überall waren diese Eiskristalle zu finden, schaut selbst!  

Wir sammelten am Waldrand drei unterschiedlich abgefressene Zapfen. Munja wollte von uns wissen, welches Tier sich an welchem Zapfen bedient hatte. Relativ schnell stand für uns fest, dass es sich um einen Vogel, ein Eichhörnchen und eine Maus handeln muss. Doch welcher Zapfen gehört zu welchem Tier? Der kaum zerrupfte Zapfen gehört zum Vogel, welcher dank seines spitzen Schnabels die Samen herauspicken kann. Im Gegensatz zum Vogel muss das Eichhörnchen die Schuppen herausreißen, um an den Samen zu kommen. Demnach sieht der Zapfen sehr zerrupft aus. Die Maus kann ausschließlich die Schuppen abnagen um an die Samen zu gelangen und es bleibt nur noch sehr wenig vom Zapfen übrig.  

Unsere letzte Tierspur, welche wir eindeutig zuordnen konnten, war die des Hasens. Noch ausgefallener sind lediglich die Spuren, die wir selbst mit unseren Schneeschuhen und Stöcken im Schnee hinterlassen haben.

Nach der Heimkehr konnten wir den Abend im Restaurant des HOCHoben mit sehr gutem Abendessen neben dem Kamin ausklingen lassen.

Schöne Wintergrüße wünschen

Larissa und Paddy

Auf der Suche nach dem letzten Schnee
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