Großarl
Zuganreise - Die Anreise nach Großarl zum Hotel "Alte Post" war problemlos.

Wir sind mit dem Zug angereist - die Tickets inkl. Sitzplatzreservierung (mit Platzauswahl) hatte ich vorab über die Seite oebb.at mit meiner Kreditkarte buchen können. Aufgrund der großen Schneemassen, die letzte Woche das Salzburger Land heimgesucht haben, sind einige Strecken wegen Lawinengefahr gesperrt - das konnte ich vorab über die offizielle Internetseite von den österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) unter dem Menüpunkt Fahrplanauskunft/ Streckeninformationen verfolgen. Deshalb wusste ich bereits, dass zwischen Golling-Abtenau und Bischofshofen Schienenersatzverkehr mit Bussen geregelt war. Dies wurde uns aber auch bereits im Zug nach Salzburg HBF per Durchsage mitgeteilt. In Golling-Abtenau standen mehrere Busse für die Zugfahrer bereit und das Personal von ÖBB hat uns auch den Weg zu den Schienenersatzverkehrs-Bussen gewiesen. Ein total reibungsloser Ablauf :-) Der Busfahrer hat uns noch mit folgenden Satz verabschiedet "Sollten Sie etwas im Bus vergessen haben, können Sie das im Internet nachschauen und bei Ebay (zurück)kaufen" - ein Beispiel für den netten Humor der Österreicher. Ab Bischofshofen sind die Züge wieder normal gefahren, so dass wir nur mit ca. 30 Minuten Verzögerung in St. Johann im Pongau angekommen waren. 

Das Hotel "Alte Post" in Großarl  

Das Angebot vom Hotel, uns vom Bahnhof abzuholen, haben wir dankend angenommen - ein super Service!
Das Hotel besteht aus einem Alt- und einem Neubau. Wir sind im Neubau untergebracht, wo auch der Zirbel-Spa mit Sauna ist. Das Schwimmbad und der Speisesaal sind im alten Haus. Alles ist sehr gemütlich eingerichtet und das Personal ist sehr freundlich!
 

Sportausrüstung

Das Zimmer war bei Ankunft bereits bezugsfertig, so dass wir in Ruhe die Ausrüstung für die nächsten Tage bei Sport Kendlbacher leihen konnten. Die Ausrüstung wurde uns sogar ins Hotel gebracht - ein super Service sowie sehr nette und kompetente Beratung beim Sportfachgeschäft.

Spaziergang nach Hüttschlag (15 km)

Den restlichen Nachmittag sind wir Richtung Bergsteigerdorf Hüttschlag (ca. 15 km) als Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern gewandert, allerdings sind wir nur bis Neumayr gekommen, da der Wanderweg nicht weiter geräumt war. Wir sind dann umgedreht, weil es verboten ist, als Wanderer die Ski-Loipen zu nutzen. Die Loipen waren sehr gut präpariert und sind auch weiter Richtung Hüttschlag verlaufen. Das ist sicherlich eine gute Alternative zum alpinen Ski fahren, das über die Skischaukel Großarltal-Dorfgastein mit 73 Pistenkilometern mit 17 Liftanlagen angeboten wird. Das Großarltal ist Mitglied von Ski amade mit insgesamt 760 Pistenkilometern und 270 Liften und nur einem Skipass.

Wir werden im Rahmen des "Winterflowfeeling" in den nächsten 2 Tagen Alternativen zum alpinen Ski fahren ausprobieren, da das Großarltal für aktive Wintersportler und Naturliebhaber jede Menge zu bieten hat. Weitere Berichte folgen...