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Hoch hinauf auf den Karwendel und die Elmauer Alm

The earth has music for those who listen!

William Shakespeare

Heute wachten wir bei strahlendem Sonnenschein auf. 

Da es relativ windstill war, konnten wir wie geplant mit der zweithöchsten Bergbahn Deutschlands hoch hinauf auf den Karwendel fahren. Der Karwendel ist 2.244 Meter hoch und bietet somit ein einzigartiges Panorama. 

Die Fahrt nach oben dauerte rund 13 Minuten und schon während dieser Zeit konnte man erahnen, was für ein Ausblick oben wartete. 

Am Karwendel angekommen wehte der eiskalte Wind, gemischt mit Sonne, in unser Gesicht. Außer 4 Ski-Fahrer, die trotz Lawinengefahr wieder auf zwei Brettern nach unten kommen wollten, waren wir die einzigen Menschen auf diesem verschneiten Berg. Im Sommer bietet es sich an, den Ausblick bei einem einstündigen Rundweg von allen Seiten zu genießen. Da extreme Schneemassen jedoch die kompletten Wege versperrten, war nur ein kleiner Teil davon freigelegt worden, den man beschreiten konnte. Aber auch dieser kurze Weg bot uns einmalige Bilder, die sich in unseren Kopf gebrannt hatten. 

Der Karwendel bietet zudem direkt neben der Bergbahn ein "Riesenfernrohr", welches als Natur-Informationszentrum dient. Atemberaubende 1.300 Meter tief fällt hier der Blick aus dem enormen Panoramafenster, da das "Fernrohr" über die Felskante in Richtung Mittenwald hinaus ragt. 


In der zweiten Hälfte des Tages stand eine Schneeschuhwanderung mit der "Skischule Krün-Wallgau" an. Da es mir (Tatjana) leider gar nicht gut ging, traf Stefan alleine am Treffpunkt ein.

Eine kleine Gruppe von 10 Personen machte sich mit Schneeschuhen und Stöcken auf, um durch den tiefen Schnee in Richtung Elmauer Alm zu stapfen. Der Aufstieg dauerte ca. 1,5 Stunden und die Wanderung wurde mit kurzen Pausen und vielen Infos gestaltet. Am Ziel, der Elmauer Alm, konnte man sich mit kühlen und heißen Getränken und dem "weltbesten Streuselkuchen" stärken. 

Ziemlich schnell ging es danach wieder bergab und alle waren sich einig, dass es ein rundum lohnenswerter Ausflug war. 

Auch das Abendessen in der "Steirer Stubn" in Krün musste Stefan leider alleine antreten. Satt vom Ochsensteak und mit einer Rinderkraftbrühe to go kam er in unser Hotelzimmer zurück. Der Chef der Steirer Stubn ließ "Gute Besserungswünsche" ausrichten und schöpfte mir extra noch Suppe ab, dass ich nicht ohne Essen ins Bett gehen musste :-) 

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