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Sanfte Wintersportarten

In Fahrt: Rodeln – was ist das und was brauche ich dafür?

Das Rodeln (oder Schlittenfahren, oder Schlitteln) gibt es schon sehr lange. Schon der griechische Philosoph Plutarch, der kurz nach Jesus Christus lebte, erwähnte das Volk der Kimbern, die im Winter nackt(!) auf einen Berg liefen, um anschließend auf großen Teller abwärts zu rutschen. Die Kimbern waren, wie sollte es anders sein, ein germanischer Volksstamm.

Ausrüstung: Der klassische Rodel ist ein Holzschlitten mit zwei Kufen. Seit den 60er Jahren gibt es auch den Bob, ein Plastikgerät ohne Kufen, man sitzt hier deutlich näher am Boden. Manche Bobs haben ein Steuerelement, den sogenannten „Zipfl".

Kann das jeder machen? Rodeln kann jeder. Und es macht auch eine Menge Spaß. Größere Touren lassen sich oft mit einer Einkehr verbinden: Nach schweißtreibendem Aufstieg gibt es eine kleine Stärkung in einer Hütte, anschließend geht es in rasantem Tempo abwärts.

Auf steileren Rodelpisten ist es wichtig, dass man die Techniken des Bremsens und Lenkens mit den Füßen beherrscht. Wer den Aufstieg scheut, kann in vielen Orten spezielle Rodelshuttles nutzen, die den Rodler zum Ausgangspunkt für die Talfahrt bringen.

Rodel kann man für eine geringe Gebühr in fast allen Wintersportorten leihen.

Hier geht's zu den Rodel-Angeboten und Tipps:

Ammergauer Alpen

Alpenwelt Karwendel

Osttirol

Nationalparkdorf Mallnitz

Großarltal

Dachstein Salzkammergut

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